wissenwertes über Boxer
Der Deutsche Boxer
Der Boxer ist freundlich, spontan und lernfähig. Durch eine gute Ausbildung wird sein Temperament in die richtigen Bahnen gelenkt. Zu seinen Bezugspersonen ist er treu und anhänglich. Der Boxer braucht viel Bewegung und ist deshalb vor allem für unternehmungslustige Hundehalter bestens geeignet. Wohlerzogene Boxer sind auch immer gute Beschützer mit viel Disziplin. Auch heute noch bewachen sie Haus und Hof. Die Fähigkeit, ihre Besitzer und deren Hab und Gut zu verteidigen, ist ihnen angeboren und kann deshalb leicht trainiert werden.
Der Boxer war die erste Hunderasse die bei der deutschen Polizei zum Einsatz kam.

Der Deutsche Boxer hat seine Wurzeln in den verschiedenen Bullerbeißer-Schlägen, die im zum Teil schon im Mittelalter gezüchtet wurden, um die Jagd auf Wildschweine und Bären zu unterstützen. Der typische ehemalige Bullenbeißer zeichnete sich durch eine muskulöse, kompakte Statur mit kurzer Nase und breiten Fang aus. Aus den verschiedenen mittelalterlichen Zuchtlinien entwickelten sich durch verschiedene Einkreuzungen Hunderassen wie die Bordeauxdogge, der Mastiff oder der Brabanter Bullenbeißer. Die Brabanter Bullenbeißer gelten als die unmittelbaren Vorfahren des Deutschen Boxer. Der Name Deutscher Boxer geht auf den Münchner Begriff “Bierboxer” zurück. Ende des letzten Jahrhunderts entstand dann auch in München der Boxer-Klub e.V. Dieser veröffentlichte 1904 dann auch den ersten Rassestandard, den der FCI später übernahm.